Der Ideenwettbewerb wurde am 15.03.22 beendet. Informationen zu den erarbeiteten Lösungen und Sieger-Startups hier.

Ideenwettbewerb Hybrides eGovernment

Gemeinsam mit Startups gestaltet das Hessische Wirtschaftsministerium die Zukunft der digitalen Verwaltung.

Die Sieger des Ideenwettbewerbs

Am 15.03.2022 wurde der Ideenwettbewerb hybrides eGovernment offiziell abgeschlossen. Im Rahmen eines Demo Days präsentierten die Startups Verimi, PaDaJo, Motravo, 3x10, rego Dienste, Urbanistic, Twin.One, Convaise und VISARIGHT, die seit Mitte Oktober 2021 am Wettbewerb teilgenommen hatten, ihre erarbeiteten Lösungen für drei Challenges der Verwaltung. Die Lösungen und Pitches der Startups wurden von einer interdisziplinär besetzten Jury prämiert: Der erste Platz jeder Challenge wurde mit 9.000 Euro, der zweite Platz mit 5.000 Euro und der dritte Platz mit 2.500 Euro ausgezeichnet.
Mehr zu den Startups, deren Lösungen und den Platzierungen können Sie der Videogalerie entnehmen. 

Nächste Schritte:
Die hessische Landesregierung erkundet nun basierend auf den im Wettbewerb erstellten Prototypen und Umsetzungskonzepten potenzielle Wege der Implementierung der Ideen in den Anwendungsalltag. Dazu werden aktuell unterschiedliche Umsetzungs- und Vergabemöglichkeiten mit den Challenge-Gebern und Vollzugsbehörden vorbereitet und geprüft.

Die Startups
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Die Zukunft der digitalen Verwaltung

Mit dem Ideenwettbewerb „Hybrides eGovernment“ strebten wir – das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW), PUBLIC und PD – ein neues Zeitalter der Verwaltung an.

Startups riefen wir dazu auf, dieses Zeitalter gemeinsam mit uns einzuläuten. Im Rahmen der drei auf dieser Website beschriebenen Innovations-Challenges suchten wir nach Prototypen, die aus der Vision des hybriden eGovernments Realität machten.

„Hybrides eGovernment” beschreibt die digitale und nutzerfreundliche Verknüpfung von Verwaltungsverfahren mit privatwirtschaftlichen Dienstleistungen. Zum Beispiel könnte der abgelaufene Reisepass bei der Buchung eines Fluges direkt auf dem Buchungsportal erneuert oder die Fahrzeuganmeldung bei einem Autokauf über einen Online-Marktplatz sogleich mit erledigt werden.

Grußwort von
Tarek Al-Wazir

Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Die Timeline

15. - 27. Oktober 2021
Aus Gründen der Transparenz wurden alle eingegangenen Fragen (ohne Angaben zu den Fragestellenden) und die dazugehörigen schriftlichen Antworten bis zum 03. November hier veröffentlicht. Außerdem wurde am Donnerstag, den 04. November 2021, von 15 bis 16 Uhr ein virtuelles Q&A-Event durchgeführt, bei dem wir die Fragen der Startups persönlich beantworteten. Für dieses Q&A-Event konnten sich die Startups hier registrieren.
15. Oktober - 14. November 2021
Über unser Portal bewarben sich Startups für die Teilnahme an einer oder mehreren der drei Innovations-Challenges, indem sie ihre Lösungsidee(n) in kurzen Texten beschrieben. Sie konnten sich als einzelnes Startup oder auch als Konsortium bewerben. Die Bewerbungen mussten bis zum 14. November 2021 (Deadline: 23:59 Uhr) eingegangen sein.
Eine interdisziplinäre Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der durchführenden Organisationen (PUBLIC, PD und HMWEVW) bewertete die Einreichungen in vier Kategorien (Idee, Impact, Umsetzung, Team) nach den folgenden Kriterien:
  • Relevanz, Einzigartigkeit und Passgenauigkeit der Lösungsidee zum Thema „hybrides eGovernment"
  • Wirkungspotenzial der Lösungsidee
  • Machbarkeit der Lösungsidee
  • Fähigkeiten, Erfahrungen und Referenzen der Teams
Auf Basis der Bewertungen wurden je Innovations-Challenge drei teilnehmende Startups für den Wettbewerb ausgewählt und alle Bewerber bis zum 30. November 2021 über die Entscheidung informiert.
01. Dezember 2021 - 07. Februar 2022
Auf Basis ihrer Lösungsideen erarbeiteten die Startups einen klickbaren Prototypen und ein Konzept für dessen spätere Umsetzung im Echtbetrieb. Dabei bekamen sie Zugang zu relevanten fachlichen Expertinnen und Experten aus dem HMWEVW sowie Unterstützung von PUBLIC und ausgewählten Mentorinnen und Mentoren. Die Prototypen und Konzepte konnten so durch das HMWEVW in einer späteren Skalierungs- und Umsetzungsphase für weitere Ausschreibungen und Projekte genutzt werden.
Ende Februar 2022
Nach acht Wochen intensiver Arbeit stellten die Startups ihre entwickelten Prototypen und ihre Umsetzungskonzepte einer divers besetzten Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der durchführenden Organisationen sowie externen Expertinnen und Experten vor.
Diese Jury bewertete die Prototypen hinsichtlich Kriterien wie Nutzerfreundlichkeit, Wirkungspotenzial, und Umsetzbarkeit. Die formalen Anforderungen an die Prototypen und das schriftliche Umsetzungskonzept sowie die Bewertungskriterien der Jury wurden allen teilnehmenden Finalisten zu Beginn der Prototyping-Phase gleichermaßen transparent dargelegt.
Auf Basis der Bewertungen legte die Jury die Rangfolge der drei pro Challenge entwickelten Prototypen fest. Der erste Platz jeder Challenge wurde mit 9.000€, der zweite Platz mit 5.000€, und der dritte Platz mit 2.500€ prämiert.
Ab März 2022
Das HMWEVW erkundet basierend auf den im Wettbewerb erstellten Prototypen und Umsetzungskonzepten potenzielle Wege der Implementierung der Idee. Hierfür räumen die prämierten Teilnehmenden des Wettbewerbs dem HMWEVW ein einfaches, übertragbares und unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den im Rahmen des Wettbewerbs entwickelten Prototypen und zugehörigen Umsetzungskonzepten ein.
Bereits zuvor entwickelte proprietäre Softwarelösungen sind davon nicht betroffen. Aus der Prämierung der Lösungen ergibt sich kein Anspruch auf eine Auftragsvergabe.

Die Challenges

Challenge 1:
Offene Challenge
Wir suchten nach digitalen Lösungen, die bestimmte Verwaltungsleistungen des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen mit privatwirtschaftlichen Leistungen verknüpften.
Das Problem, an dem die Startups arbeiteten

Ob Einkäufe, Reisebuchung, Banking, oder der Abschluss von Versicherungen – sehr viele privatwirtschaftliche Leistungen werden von Bürgerinnen und Bürgern heutzutage online in Anspruch genommen. Da mittlerweile auch immer mehr Verwaltungsleistungen online verfügbar sind – bzw. im Zuge des Onlinezugangsgesetzes online verfügbar gemacht werden – entsteht Potenzial für hybrides eGovernment: Digitale privatwirtschaftliche Prozesse und digitale Verwaltungsleistungen können komfortabel miteinander verknüpft werden, indem Online-Antragsprozesse der Behörden mittels Links oder Schnittstellen (Application programming interfaces, APIs) in entsprechende privatwirtschaftliche Transaktionen eingebettet werden.

Für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Behörden kann hierdurch ein großer Nutzen geschaffen werden: Transaktionen könnten einfacher, schneller und mit weniger Aufwand für beide Seiten durchgeführt werden.

Die hier beschriebene Innovations-Challenge war offen für Ideen, welche auf die Umsetzung von hybridem eGovernment im Kontext der Aufgabenbereiche des HMWEVW abzielten.

Mögliche Themen für die Lösungen

Der Organisationsplan des HMWEVW bot den Startups einen Überblick über die Aufgabenbereiche des Ministeriums. Als Ansatzpunkt für die Lösungen konnten sich etwa die nachfolgenden Themen eignen, die u.a. im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes im HMWEVW bearbeitet werden. Zudem bot  die OZG-Informationsseite des Bundesinnenministeriums eine Übersicht über alle Themenfelder und Verwaltungsleistungen, die von Bund, Ländern und Kommunen digital angeboten werden sollten.

  • Landesentwicklung und Energie: Bürgerbeteiligungsverfahren im Bereich Landesentwicklung, Energieversorgungsnetze, erneuerbare Energien, Solarkataster Hessen, Energieeffizienzberatung
  • Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsförderung: Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, Zuwendungen an Unternehmen, Tourismuswirtschaft
  • Wirtschaftsordnung, Finanzdienstleistungen, Börsen: Kammerleistungen und Eichwesen, Börse, Finanzen & Wertpapiere, Vergabewesen
  • Außenwirtschaft, Mittelstand, Berufliche Bildung, Technologische Innovation: Berufsaus- und -weiterbildung, Rechtsaufsicht über IHK & HWK, Ressourceneffiziente Produktion, Startups und Kreativwirtschaft
  • Mobilität, Luftverkehr, Eisenbahnwesen: ÖPNV, Schifffahrt, Luftfahrt, Personenbeförderungs- und Taxigenehmigung, Nahmobilität (Rad- und Fußverkehr)
  • Straßen und Verkehrswesen: Fachaufsicht über den TÜV Hessen, Zulassung von Personen und Fahrzeugen, Planfeststellung und Straßenbau, Lärmschutz
  • Bauen, Wohnen, Städtebau, Bundesfernstraßenprojekte: Geoinformationen, Vermessung und Flurneuordnung, Wohnungsbau, Städtebau und Städtebauförderung
Unsere Erwartungen an die Lösung

Angestrebt wurden ein klickbarer Prototyp und ein dazugehöriges Umsetzungskonzept für ein Online-Tool, welches die Verknüpfung einer oder mehrerer Verwaltungsleistungen (für Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen) mit privatwirtschaftlichen Leistungen ermöglichte.

Dabei konnte sowohl der Verwaltungsakt als auch die privatwirtschaftliche Leistung der Ausgangspunkt der Lösung sein. Bei der Online-Buchung von Reisen etwa war der Ausgangspunkt die private Leistung (Reisebuchung), welche die Inanspruchnahme einer Verwaltungsleistung (Reisepass) bedang. Ebenso konnte es aber auch sein, dass man eine Verwaltungsleistung in Anspruch nahm – z.B. den Antrag auf Kfz-Zulassung – und ergänzend hierzu Bedarf an einer privatwirtschaftlichen Leistung hat (Erwerb von Nummernschildern).

Insgesamt sollte das Online-Tool möglichst komfortabel und einfach von Bürgerinnen und Bürger bzw. Unternehmen genutzt werden können, ggf. durch Anwendung nutzerzentrierter Arbeitsweisen bei der Erstellung.

Worauf die Startups achten sollten

Das Online-Tool sollte so angelegt sein, dass es mit der technischen Infrastruktur der Landes- und Kommunalverwaltungen kompatibel war und allen Erfordernissen der DSGVO gerecht wurde. Im Verlauf der Umsetzungsphase bekamen die Startups die Möglichkeit, sich mit den IT-Dienstleistern des Landes Hessen über spezifische technische Voraussetzungen auszutauschen.

Challenge 2:
Quick-Check Bauantrag
Wie können Bürgerinnen und Bürger, die ein Bauvorhaben planen, bereits vor Stellung des formellen Bauantrages eine Rückmeldung erhalten, ob sie überhaupt einen Bauantrag stellen müssen, und falls ja, welche Schritte sie einleiten müssen?
Hintergrund der Challenge

Sei es der Kauf eines Schuppens für den Garten oder die Installation einer Solaranlage auf dem eigenen Dach - Bürgerinnen und Bürger planen immer wieder Bauvorhaben auf ihrem Grundbesitz. Häufig stellt sich dabei die Frage, ob sie für ihr jeweiliges Vorhaben einen Bauantrag stellen müssen, und wie in einem solchen Fall vorzugehen wäre.

Um den betreffenden Personen bei diesem Thema zukünftig besser zur Seite zu stehen, suchte das HMWEVW nach innovativen Lösungsansätzen.

Das Problem, an dem die Startups arbeiteten

Für viele private Bauvorhaben ist es nicht notwendig, einen Bauantrag zu stellen. Allerdings wissen viele Bürgerinnen und Bürger dies nicht und fragen telefonisch oder via E-Mail bei ihrer lokalen Bauaufsichtsbehörde oder dem HMWEVW nach. Für diese Personen und für die Verwaltung wäre ein großer Nutzen geschaffen, wenn es die Möglichkeit gäbe, sich online schnell, komfortabel und verständlich über die formalen Rahmenbedingungen ihrer individuellen Bauvorhaben zu informieren.

Sofern für ein Bauvorhaben ein formaler Antrag gestellt und genehmigt werden muss, sind von den betreffenden Personen spezifische Schritte einzuleiten. Darunter fällt z.B. die Zusammenstellung relevanter Dokumente und Pläne, was in der Regel in Zusammenarbeit mit einem “bauvorlagenberechtigten Verfasser” (Architektur-/Ingenieurbüro) erfolgt. Vielen Personen wäre geholfen, wenn sie im Falle einer notwendigen Antragsstellung online darüber informiert werden könnten, welche Schritte sie einleiten müssen, um einen formgerechten Bauantrag für ihr konkretes Bauvorhaben einzureichen.

Unsere Erwartungen an die Lösung

Angestrebt wurden ein klickbarer Prototyp und ein dazugehöriges Umsetzungskonzept für ein Online-Tool, welches den betreffenden Personen bei Fragen rund um die Notwendigkeit bzw. Stellung eines Bauantrages beratend zur Seite steht.

Im Endergebnis sollte das Online-Tool den betreffenden Personen und der Verwaltung Zeit ersparten, indem einfache Anfragen automatisch beantwortet werden und der Antragsstellungsprozess durch übersichtliche Informationen vereinfacht wurde. Sofern eine automatisierte Beantwortung bei einem komplexen Verfahren nicht möglich war, sollte an die entsprechende zuständigen Ansprechperson verwiesen werden.

Das Online-Tool sollte von den Nutzenden möglichst komfortabel und einfach bedienbar sein, ggf. durch Anwendung nutzerzentrierter Arbeitsweisen bei der Erstellung. Im Idealfall sollte das Online-Tool außerdem in privatwirtschaftlichen Kontexten wie z.B. in Baumärkten oder bei Anbietern von Solaranlagen angewendet werden können, um den Nutzenden schnell die richtigen Informationen zu liefern (etwa indem der "Quick-Check" über ein vorhandenes Endgerät beim Kauf eines Gartenhäuschens/einer Solaranlage vorgenommen werden kann). Weitere Ideen zur hybriden Verknüpfung mit privatwirtschaftlichen Services konnten gerne im Rahmen der Lösungsbeschreibung eingebracht werden. Ein solches Tool hätte z.B. auch im Kontext von Services der Immobilienbranche zusätzlichen Mehrwert schaffen können.

Worauf die Startups achten sollten

Die Beratungsleistung des Online-Tools sollte automatisiert erfolgen und dabei unter anderem die folgenden Informationen berücksichtigen:

Das Online-Tool sollte so angelegt sein, dass es mit der technischen Infrastruktur der Landes- und Kommunalverwaltungen kompatibel war und allen Erfordernissen der DSGVO gerecht wurde. Im Verlauf der Umsetzungsphase bekamen die Startups die Möglichkeit, sich mit den IT-Dienstleistern des Landes Hessen über spezifische technische Voraussetzungen auszutauschen.

Challenge 3:
Quick-Check ausländische Fahrerlaubnis
Wie können Personen mit ausländischen Fahrerlaubnissen bei einem Umzug nach Deutschland unkompliziert erfahren, ob sie die Fahrerlaubnis ihres Heimatlandes umschreiben lassen müssen, und falls ja, welche Schritte sie einleiten müssen?
Hintergrund der Challenge

Wenn Personen aus dem Ausland nach Deutschland ziehen, müssen sie oftmals ihre Fahrerlaubnis umschreiben lassen, bevor sie hierzulande Kraftfahrzeuge lenken dürfen. In vielen Fällen ist den Zugezogenen jedoch unklar, wie der Umschreibungsprozess funktioniert und welche Dokumente dazu benötigt werden.

Um diesen Personen zukünftig besser zur Seite zu stehen, suchte das HMWEVW nach innovativen Lösungsansätzen.

Das Problem, an dem die Startups arbeiteten

In einigen Fällen ist keine Umschreibung der Fahrerlaubnis nötig, in anderen wiederum schon. Für Zugezogene wäre ein großer Nutzen geschaffen, wenn sie sich online schnell, komfortabel, verständlich und in mehreren Sprachen (z.B. Englisch, Französisch und Arabisch) über die Zulässigkeit ihrer Fahrerlaubnis in Deutschland informieren könnten.

Wenn eine Umschreibung notwendig ist, dann hängen die benötigten Dokumente und der Ablauf des Prozesses mitunter vom Herkunftsland der jeweiligen Person ab. So gelten z.B. für Menschen aus einem EU-Land andere Regeln als für solche aus dem Nicht-EU-Ausland. In einzelnen Fällen müssen Zugezogene vor der Umschreibung zudem eine theoretische und/oder praktische Fahrprüfung in Deutschland ablegen. Für Zugezogene wäre es hilfreich, wenn sie im Falle einer notwendigen Umschreibung online darüber informiert werden könnten, welche Dokumente sie benötigen und welche Schritte sie konkret einleiten müssen, um mit Kraftfahrzeugen am deutschen Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen.

Unsere Erwartungen an die Lösung

Angestrebt wurden ein klickbarer Prototyp und ein dazugehöriges Umsetzungskonzept für ein Online-Tool, welches den Personen bei Fragen rund um die Notwendigkeit bzw. Stellung eines Antrags auf Fahrerlaubnis-Umschreibung beratend zur Seite stehen sollte.

Im Endergebnis sollte das Online-Tool Zugezogenen und Verwaltung Zeit ersparen, indem einfache Anfragen automatisch und in mehreren Sprachen beantwortet wurden und der Antragsstellungsprozess durch übersichtliche Informationen vereinfacht wurde.

Das Online-Tool sollte von den Nutzenden möglichst komfortabel und einfach bedienbar sein, ggf. durch Anwendung nutzerzentrierter Arbeitsweisen bei der Erstellung. Im Idealfall sollte das Online-Tool außerdem mit privatwirtschaftlichen Dienstleistungen verbunden werden können– beispielsweise mit offiziellen Übersetzungsdiensten für einzureichende Dokumente oder mit Fahrschulen für ggf. benötigte Prüfungen. Weitere Ideen zur hybriden Verknüpfung mit privatwirtschaftlichen Services konnten  im Rahmen der Lösungsbeschreibung eingebracht werden. Ein solches Tool hätte z.B. auch im Kontext von internationalen Umzugsagenturen und Serviceanbietern zusätzlichen Mehrwert schaffen können.

Worauf die Startups achten sollten

Die Beratungsleistung des Online-Tools sollte automatisiert erfolgen und dabei unter anderem die folgenden Informationen berücksichtigen:

Das Online-Tool sollte so angelegt sein, dass es mit der technischen Infrastruktur der Landes- und Kommunalverwaltungen kompatibel war und allen Erfordernissen der DSGVO gerecht wurde. Im Verlauf der Umsetzungsphase bekamen die Startups die Möglichkeit, sich mit den IT-Dienstleistern des Landes Hessen über spezifische technische Voraussetzungen auszutauschen.

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